CNT Call Manager

Virtuelle Telefonanlage im Vergleich

Bei VoIP-TK-Anlagen, die im Rechenzentrum eines Service Providers betrieben werden, spricht man vom Typ „virtuelle Telefonanlage“, Hosted PBX oder auch IP Centrex. Lokale Installationen in den Unternehmen sind dafür nicht mehr erforderlich. Selbst der Einsatz ortsgebundener Server, wie bei Asterisk, entfällt, wenn Sie eine virtuelle Telefonanlage nutzen. Sie werden daher völlig unabhängig vom Standort des Unternehmens und seiner Mitarbeiter auf Servern eines Anbieters installiert und stellen die Anlagenfunktionalität über das Internet bereit. Charakteristisch für eine virtuelle Telefonanlage sind standortübergreifende Funktionen und ihre einfache Bedienung. Zudem lässt sich eine virtuelle Telefonanlage kostengünstig und einfach per „Plug'n'Play“ installieren, betreiben und auf Wunsch problemlos um weitere Telefonplätze erweitern. Eine moderne virtuelle Telefonanlage dieser Art ist CNT Call Manager.

Klassische Telefonanlage

Hier besteht die gesamte Telefonanlage aus der im Grundsatz seit Jahrzehnten bekannten TK-Hardware. Telefoniert wird über die herkömmlichen Telefonleitungen. Die Verbindung erfolgt entweder noch analog oder digital über den ISDN-Standard. Die Technik ist seit Jahrzehnten bewährt. Anschaffung und Unterhalt sind aber vergleichsweise teuer. Und klassische Telefonanlagen sind im Gegensatz zum Typ „virtuelle Telefonanlage“ unflexibel in ihren Einsatz- und Erweiterungsmöglichkeiten.

Hybride Telefonanlage

Dabei handelt es sich um kombinierte TK-Anlagen, die sowohl IP- als auch herkömmliche Telefonie bereitstellen. Sie ermöglichen den schrittweisen Umstieg auf VoIP-Telefonie. Herkömmliche Anschlüsse können zunächst weiter betrieben, dann nach und nach durch IP-Anschlüsse ersetzt werden. Dies setzt aber auch den Betrieb einer speziellen TK-Anlagen-Hardware voraus, was wiederum hohe Kosten verursacht. Auch hybride Anlagen sind in ihren Einsatz- und Erweiterungsmöglichkeiten beschränkt.

Voice over IP-Telefonanlage (VoIP-TK-Anlage)

VoIP-TK-Anlagen unterstützen sowohl IP-Anschlüsse als auch IP-basierende Endgeräte, werden meist mithilfe der Open-Source-Software „Asterisk“ realisiert und erfordern entsprechendes Know-how für die Installation und den laufenden Betrieb. Ein entscheidendes Problem stellt häufig die Anbindung von Faxgeräten dar. Lokal installierte VoIP-TK-Anlagen benötigen zudem, ein wichtiger Unterschied zum Anlagen-Typ „virtuelle Telefonanlage“, an jedem Standort eine separate „Box“, also einen Rechner, auf dem die Anlagen-Software betrieben wird.