Hintergrund: Vorteile und Einschränkungen aktueller VoIP-Telefonanlagen

 

Hintergrund: Vorteile und Einschränkungen aktueller VoIP-Telefonanlagen

Worauf Unternehmen beim Umstieg achten sollten

14. Februar 2011.

Virtuelle Telefonanlagen werden häufig auch mit den Fachbegriffen „IP-Centrex“ und „Hosted PBX“ bezeichnet. Diese Anlagen für Voice over IP (VoIP) bieten einige gute Gründe für Unternehmen, einen Umstieg auf die Internet-Telefonie in Angriff zu nehmen. Anreize sind unter anderem langfristige Kosteneinsparungen und einfache Skalierbarkeit. Besonders Unternehmen, die an mehreren Standorten arbeiten, zahlreiche Außendienst-Mitarbeiter beschäftigen oder eine professionelle Hotline unterhalten, können von diversen Vorteilen profitieren.

Kostenreduzierung

Beim Umstieg auf VoIP wird keine neue Telefonanlage benötigt. Diese Investition entfällt, denn Hosted-PBX-Anlagen werden softwarebasiert im Rechenzentrum des Anbieters unterhalten. Im Unternehmen werden lediglich standardisierte Endgeräte angeschlossen. Es stehen unterschiedliche Modelle oder PC-basierte Software-Telefone (Softphones) zur Verfügung. Hosted-PBX-Lösungen vereinheitlichen die Telekommunikationsinfrastruktur über mehrere Standorte hinweg, nutzen vorhandene Internetleitungen und lassen herkömmliche Telefonanschlüsse überflüssig werden.

Skalierbarkeit

Die Abrechnung von Hosted-PBX-Lösungen erfolgt nach der Anzahl der genutzten Arbeitsplätze und dem gewählten Verbindungspaket. Gerade für expandierende Unternehmen, die großen Wert auf Flexibilität legen und wachsende Mitarbeiterzahlen haben, ist dies ein entscheidender Vorteil.

Funktionsfülle

Die webbasierte Bedienoberfläche mit seinen zahlreichen Funktionen passt sich explizit modernen Kommunikationsbedürfnissen von Unternehmen an. Eine Hosted-PBX-Lösung bietet CNT mit CNT Call Manager an. Ein Funktionsüberblick ist unter www.cnt.net/voice/cnt_call_manager/ zu finden.

Worauf Unternehmen beim Umstieg achten sollten:

Virtuelle Telefonanlagen nutzen für die Sprachübertragung das Internet. Daher gilt es für Unternehmen, auf die Leitungsqualität ihres Internet-Anschlusses zu achten.

Hohe technische Anforderung an IP-Netzwerke

Für Unternehmen mit einem älteren Computernetzwerk (LAN) ist der Betrieb einer modernen VoIP-Anlage nicht uneingeschränkt möglich. Unter Umständen müsste erst aufgerüstet werden, um es VoIP-fähig zu machen. Neuartige VoIP-Lösungen, wie beispielsweise der CNT Call Manager, passen sich den Gegebenheiten an und weisen geringe Bandbreitenanforderungen auf.

Bandbreite der Internetanbindung

Der Anschluss an das Internet muss ausreichend Bandbreite vorhalten, damit neben allen anderen Anwendungen eine reibungslose Sprachübertragung möglich ist. Daher sollte die vorhandene Bandbreite vor einem Umstieg überprüft werden.

Stabilität der Internetanbindung

Fällt die Internetanbindung aus, kann der normale Betrieb einer virtuellen Telefonanlage am betroffenen Standort nicht aufrecht erhalten werden. Mit redundanten Anbindungen kann man Leitungsausfällen vorbeugen. Um im Falle einer Störung die Erreichbarkeit trotzdem sicherzustellen, ist ein automatisches Ausweichen auf alternative Verbindungen wie das Mobilfunknetz möglich. Dies bieten einige VoIP-Anbieter, wie beispielsweise CNT, als technische Lösung an.

Gesamte TK-Firmenstruktur in Anbieterhand

Mit einer virtuellen Telefonanlage geben Unternehmen ihre TK-Struktur in fremde Hände. Eine Entscheidung, die Firmen oft nicht leicht fällt. VoIP-Anbieter gewährleisten jedoch mittlerweile einen hohen Technologiestandard bei Qualität, Bereitstellung und Sicherheit. Dadurch setzt sich der Auslagerungsgedanke bei Unternehmen zunehmend durch.

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