DRK-Generalsekretariat führt hochmoderne und ausfallsichere IP-Kommunikationslösung ein

Für jeden Sturm gerüstet: DRK-Generalsekretariat führt hochmoderne und ausfallsichere IP-Kommunikationslösung ein

Karlsruhe / Berlin, 03. Juni 2015.  

Die technisch veraltete Telefonanlage des DRK-Generalsekretariats ist durch eine top-moderne IP-Centrex-Lösung des Karlsruher Anbieters CNT AG ersetzt worden. Damit verfügt die Zentrale des Deutschen Roten Kreuzes jetzt über eine sehr flexible, skalierbare und hochredundante Kommunikationslösung, wie sie nur mit einer virtuellen IP-Telefonanlage möglich ist. Gleichzeitig wurde das DRK-Generalsekretariat mit neuen IP-Telefonen des Berliner Herstellers snom ausgestattet. Das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin ist die zentrale Stelle für die Koordination humanitärer Hilfseinsätze in nationalen und internationalen Notlagen.

Der DRK e. V. ist der Bundesverband der Nationalen Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und Bestandteil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen in gesundheitlichen oder sozialen Notlagen umfassend Hilfe leisten, allein nach dem Maß der Not. Der DRK als nationale Rotkreuzhilfsgesellschaft und Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege bekennt sich zu den sieben Rotkreuzgrundsätzen: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Das DRK ist die größte humanitäre Hilfsorganisation in Deutschland. . Das DRK-Generalsekretariat als Spitzenverband in Berlin koordiniert die Aktivitäten der zahlreichen Landes- Kreis- und Ortsverbände des Deutschen Roten Kreuzes. Unter anderem betreibt es auch ein Führungs- und Lagezentrum (FÜLZ), welches bei großräumigen DRK-Einsätzen im Inland oder Auslandseinsätzen koordinierend tätig werden kann. Als solches ist es auf eine einwandfrei funktionierende Kommunikationsanlage auch dann angewiesen, wenn im Katastrophenfall die normalen Leitungen unterbrochen sind. Die etwas in die Jahre gekommene Telefonanlage war den steigenden Anforderungen des DRK-Generalsekretariats jedoch nicht mehr gewachsen, weshalb die Verantwortlichen sich auf die Suche nach einer neuen TK-Lösung machten.

„Die veraltete Hardware verursachte schon Probleme, und die Anlage war auch nicht mehr erweiterbar“, erklärt Dr. Christoph Intemann, Leiter des für die Telekommunikation zuständigen Bereichs Dienstleistungen im DRK-Generalsekretariat, die Ausgangssituation. „Wir haben uns deshalb über neue Lösungen informiert. Dabei war klar, dass bei derartigen Entscheidungen auch immer die Frage nach „Make-or-Buy“ gestellt wird, ob der Betrieb einer TK-Anlage zu den Kernkompetenzen des DRK gehört. Also haben wir auch externe Anbieter gesucht, an den wir diese Aufgabe auslagern konnten.“

Keine Zukunft mit traditionellen Telefonanlagen

Im Auswahlprozess wurde schnell klar, dass nur Telefonanlagen auf der Basis von IP-Technologie die vom DRK-Generalsekretariat angestrebte Flexibilität und Zukunftssicherheit bieten können. Vier der ursprünglich sechs Anbieter waren deshalb auch schnell aus dem Rennen. Von den beiden verbleibenden Kandidaten konnte schließlich nur die Karlsruher CNT AG auch die vom DRK eingeforderten Referenzen erbringen: eine Installation in vergleichbarerer Größenordnung. Nach einem Austausch des DRK-Generalsekretariats mit einem Referenzkunden erhielt CNT mit seiner virtuellen Telefonanlage auf Basis von IP-Centrex den Zuschlag. Christian Renze, Vorstand von CNT, erklärt: „Die virtuelle IP-Telefonanlage, die als IP-Centrex-Lösung zentral im Rechenzentrum betrieben wird, stellt die jüngste Evolutionsstufe der TK-Anlagen dar. Bei Projekten dieser Größenordnung kommen solche Lösungen jedoch bislang nur selten zum Einsatz. Die von uns erarbeitete Lösung basiert auf einer vollständig von uns entwickelten Technologie, die beim DRK erneut unter Beweis stellen konnte, dass diese Technologien reif sind für große Installationen. Die Lösung zeichnet sich durch eine hohe Skalierbarkeit, Funktionalität und Sicherheit aus. Alles Punkte, die dem DRK-Generalsekretariat wichtig waren.“

Dr. Christoph Intemann ergänzt: „Natürlich spielten bei unserer Entscheidung auch die Total Cost of Ownership eine Rolle. Und dass keine so hohen Investitionen wie bei einer stationären Anlage vor Ort angefallen sind, hat auch nicht geschadet. Ausschlaggebend war für uns aber letztendlich, dass die von CNT angebotene Lösung eine Ausfallsicherheit garantieren kann, die mit keiner anderen Technologie zu erreichen ist.“

Doppelte Sicherheit durch zwei Telefonanlagen

Damit das DRK auch während Katastrophen nicht von der Außenwelt abgeschnitten wird, musste die neue Telefonanlage hohe Anforderungen erfüllen. CNT richtete dafür identische IP-Centrex-Anlagen in mindestens zwei Rechenzentren ein. Das DRK-Generalsekretariat seinerseits stellte eine ausfallsichere Stromversorgung bis hin zu Notstromaggregaten sicher. Außerdem wurde die Internetanbindung mehrfach redundant ausgelegt.

„Bei einer herkömmlichen Anlage steht die gesamte Technik an einem Standort und der ist nur über einen Multiplexer angebunden“, erklärt Renze. „Bei unserer Lösung tritt beim Ausfall einer Anlage ein Alternativrouting in Kraft und alle eingehenden und ausgehenden Gespräche werden über die zweite Anlage geroutet.“ Die Rechenzentren, in denen die Anlagen stehen, erfüllen selbst die höchsten Sicherheitsanforderungen, angefangen bei einer redundanten Internetanbindung und Stromversorgung über physische Zugangskontrollen bis hin zu höchsten Anforderungen an den Brandschutz. Dass beide gleichzeitig ausfallen, ist deshalb praktisch ausgeschlossen.

Intuitive IP-Telefonie mit snom-Geräten

Innerhalb von wenigen Wochen war die neue Anlage betriebsbereit. Zusätzlich zur IP-Telefonanlage selbst wurde das DRK-Generalsekretariat auch mit neuen IP-Telefonen ausgestattet. „Prinzipiell lassen sich an unseren Anlagen alle gängigen IP-Telefone betreiben“, sagt Renze. „Trotzdem haben wir dem DRK zu snom-Geräten geraten, weil wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Telefone von snom zeichnen sich neben der intuitiven Bedienung vor allem durch ihre hohe Standardkonformität aus. Das erleichtert den Rollout und die Administration sehr, weil die Geräte, bevor sie aufgestellt werden, per Autoprovisionierung konfiguriert werden können. Das funktioniert nur zuverlässig, wenn die Hersteller sich an die SIP-Standards halten. Das ist leider nicht bei allen Anbietern selbstverständlich.“ Ein weiterer Vorteil der snom-Telefone ist, dass der Schulungsaufwand für die neuen Nutzer äußerst gering ist, da alle Grundfunktionalitäten auch am neuen IP-Telefon wie gewohnt zur Verfügung stehen. Die mehr als 300 Mitarbeiter im DRK-Generalsekretariat müssen sich nicht groß umgewöhnen und können zudem über die frei programmierbaren Funktionstasten, die bei den eingesetzten Geräten snom 710 und snom 760 verfügbar sind, schnell auf die von ihnen gewünschten Komfortfunktionen zugreifen.

„Mit der neuen Telefonanlage von CNT haben wir nun die Kommunikationsmöglichkeiten, die wir für die Erfüllung unserer Aufgaben brauchen“, sagt Dr. Christoph Intemann. „Die IP-Centrex-Anlage ermöglicht uns eine kostengünstige und zuverlässige Kommunikation, die auch Mobilgeräte nahtlos einbeziehen kann.“ Und auch für die Zukunft ist das DRK damit bestens gerüstet. „Für Landes-, Kreis- oder Ortsverbände, die sich auf der Suche nach einer neuen Telekommunikationslösung entscheiden dem Beispiel des DRK-Generalsekretariats zu folgen, ist es problemlos möglich, die Anlage zu erweitern“, verspricht Renze. „Selbst wenn alle DRK-Organisationen mit ihren insgesamt rund 150.000 Mitarbeitern sich dazu entschließen sollten, können wir die Anlage ohne größere Probleme dafür umsetzen.“

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